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Samstag, 5. August 2017

Kritik: "Dunkirk" [GB, USA, F, NL 2017]

© 2017 | Warner Bros.

Cobb wollte seine (träumerischen) Kinder wiedersehen, Cooper hingegen die Erde anlaufen, wo seine Kinder wiederum auf ihn warten. Und Batman aus der Gefangenschaft nach Gotham City entfliehen. Konkret war "Heimat", die Heimat, bei Christopher Nolan unaufhörlich, eine wehmütig schippernde Boje inmitten von Zerrissenheit, Schuld und strukturellen Hemmnissen. Heimat als Belohnung jenseits des endlos vertrackten Kaninchenbaus, die, sobald sie sich sich nähert, zugleich von der Überraschung der Überraschungen übermannt wird, dass sogleich ein Rätsel, ein, zwei Ebenen tiefer, das Ich lediglich undurchdringlicher verschüttet – und Heimat sich zu einer entschwundenen Erwartung verflüchtigt. Die "Heimat" in "Dunkirk" aber geht unter. Wie grausam, lärmend, lähmend ein Kriegsfilm sein darf, betont "Dunkirk", wenn sie, ebenjene Heimat, ein Versprechen darstellt, irgendwann nach dem Krieg, das im Rauch und Ruß gleichermaßen ein krächzendes Echo hinterlässt. Eingekesselt zu sein, bedeutet in "Dunkirk" de facto, das Fassbare der Heimat, die Chance, ihr zu begegnen, in ein Abstraktum zu verwandeln, mehr noch, nicht länger in eine Möglichkeit, sondern in eine Sehnsucht.

Donnerstag, 3. August 2017

Kritik: "Begabt - Die Gleichung eines Lebens" / "Gifted" [USA 2017]

© 2017 | Fox Deutschland (Fox Searchlight Pictures)


Wenn die Leute über Regisseur Marc Webb reden, dann meistens im Zusammenhang mit dem gescheiterten "Amazing-Spider-Man"-Versuch. Viele vergessen dabei, dass er mit "500 Days of Summer" einen sehr unterschätzen Film geschaffen hat, der heute noch als Geheimtipp und für viele als eines der besten Feel-Good-Movies im Independent-Bereich gilt. Ein Film, der sich vor allem durch das Herzblut und die Leidenschaft auszeichnet, mit der er gedreht wurde. Nun besinnt sich Webb endlich wieder auf seine Stärken und versucht, diesen Geniestreich mit "Begabt" zu wiederholen, und dies mit Erfolg.

Dienstag, 1. August 2017

Ein Film, zwei Meinungen: "Baby Driver" [USA, GB 2017]

© 2017 | Sony Pictures

Schon im Vorfeld wurde "Baby Driver" aufgrund seines Namens heiß diskutiert. Doch von den ersten Pressevorführungen und dem Erfolg beim Sundance Film Festival waren sich im Grundwesen alle einig, dass er ein Kinoerlebnis und ein Muss für alle Kinogänger ist. Dennoch gab es verschiedene Differenzen, was die Mängel des Films betrifft. So wurde er von einigen bis in den Himmel gelobt, andere wiederum empfanden ihn lediglich als gut bis sehr gut.